Satzung

S A T Z U N G  Förderverein Finow-Cup e.V. (2. Entwurf)

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

1.Der Verein führt den Namen „Förderverein Finow-Cup“. Er soll in das Vereinsregister beim Amtsgericht Frankfurt/ Oder eingetragen werden und führt dann den Zusatz „e.V.“.

2.Der Verein hat seinen Sitz in 16227 Eberswalde. Der Verein wurde am 26.01.2011 errichtet.

3.Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck des Vereins

1.Zweck des Vereins ist die Beschaffung von Mitteln zur Förderung des Sports.

2.Der Zweck des Vereins wird insbesondere durch die ideelle, materielle und finanzielle Unterstützung des 1. FV Stahl Finow e.V. bei der Durchführung des Fußballturniers  „Finow-Cup“ für Junioren verwirklicht.

3.Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Er ist ein Förderverein im Sinne des § 58 Nr. 1 AO, der seine Mittel ausschließlich zur Förderung des 1. FV Stahl Finow e.V. verwendet.

4.Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

5.Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder des Vereins erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

6.Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

7.Der Verein ist politisch, rassisch und konfessionell neutral. Er tritt extremistischen, rassistischen und fremdenfeindlichen Bestrebungen entschieden entgegen.

§ 3 Erwerb der Mitgliedschaft

1.Mitglied kann jede natürliche und juristische Person werden. Über den schriftlichen

Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Der Aufnahmeantrag Minderjähriger bedarf

der Unterschrift des gesetzlichen Vertreters. Mit der Unterschrift auf dem

Aufnahmeantrag erkennt der Antragsteller die Satzung des Vereins an und verpflichtet

sich damit zur Zahlung der Mitgliedsbeiträge.

2.Der Vorstand entscheidet über Aufnahmeanträge zur Mitgliedschaft nach freiem Ermessen. Bei Ablehnung des Antrages ist er nicht verpflichtet, dem Antragsteller die Gründe mitzuteilen.

§ 4 Rechte und Pflichten der Mitglieder

1.Die Mitglieder sind berechtigt, an allen angebotenen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen. Sie haben darüber hinaus das Recht, gegenüber dem Vorstand und der Mitgliederversammlung Anträge zu stellen. In der Mitgliederversammlung kann das Stimmrecht nur persönlich ausgeübt werden.

2.Die Mitglieder sind verpflichtet, den Verein und den Vereinszweck – auch in der Öffentlichkeit – in ordnungsgemäßer Weise zu unterstützen.

3.Die Mitglieder haben sich im Rahmen ihrer Betätigung im Verein nach der Satzung und

den Beschlüssen der Organe des Vereins zu verhalten.

Die Mitglieder sind zur Entrichtung von Beiträgen und Umlagen verpflichtet. Die Höhe

der Beiträge sowie deren Fälligkeit werden von der Mitgliederversammlung bestimmt.

§ 5  Beendigung der Mitgliedschaft

1.Die Mitgliedschaft endet durch freiwilligen Austritt, Ausschluss, Streichung von der

Mitgliederliste oder Tod.

2.Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Bei

Minderjährigen ist die Austrittserklärung von dem gesetzlichen Vertreter zu

unterschreiben. Der Austritt kann nur zum Ende des Kalenderjahres unter Einhaltung

einer Frist von 3 Monaten erklärt werden.

3.Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wegen
a)      erheblicher Verletzung satzungsgemäßer Verpflichtungen oder
b)   eines schwerwiegenden Verstoßes gegen die Interessen des Vereins.
Über den Ausschluss entscheidet die Mitgliederversammlung durch Beschluss. Vor der

Entscheidung hat sie dem Mitglied Gelegenheit zu geben, sich mündlich oder schriftlich

zu äußern.

4.Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes von der Mitgliederliste gestrichen

werden, wenn es trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung mit der Zahlung von Beiträgen

oder Umlagen in Höhe von einem Jahresbeitrag im Rückstand ist. Die Streichung ist

dem Mitglied mitzuteilen.

5.Bei Beendigung der Mitgliedschaft, gleich aus welchem Grund, erlöschen alle Ansprüche

aus dem Mitgliedsverhältnis. Eine Rückgewähr von Beiträgen, Spenden oder sonstigen

Unterstützungsleistungen ist grundsätzlich ausgeschlossen. Der Anspruch des Vereins

auf rückständige Beitragsforderungen bleibt hiervon unberührt.

§ 6 Mitgliedsbeiträge und Umlagen

1.Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Zur Finanzierung besonderer Vorhaben

oder zur Beseitigung finanzieller Schwierigkeiten des Vereins können Umlagen erhoben

werden.

2. Höhe und Fälligkeit von Jahresbeiträgen und Umlagen werden von der

Mitgliederversammlung festgesetzt.

3.Der Vorstand kann in geeigneten Fällen Mitgliedern Beiträge und Umlagen ganz oder

teilweise erlassen oder stunden.

§ 7 Organe des Vereins

1.Organe des Vereins sind

a)     die Mitgliederversammlung;

b)     der Vorstand.

§ 8 Der Vorstand

1.Der Vorstand i.S.d. § 26 BGB besteht aus

a)     dem 1. Vorsitzenden,

b)     dem 2. Vorsitzenden,

c)      dem Kassenwart,

d)     dem Schriftführer.

2.Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich jeweils durch zwei Mitglieder des Vorstandes gemeinschaftlich vertreten.

3.Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch

die Satzung einem anderen Organ des Vereins übertragen sind. Er führt die Geschäfte

des Vereins nach Maßgabe der Satzung und der Beschlüsse der Mitgliederversammlung.

Er hat insbesondere folgende Aufgaben:
1. Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung sowie Aufstellung der Tagesordnung;

  1. Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung;
  2. Vorbereitung des Haushaltsplanes, Buchführung und Erstellung des Jahresberichtes;
  3. Beschlussfassung über die Aufnahme und Streichung von Mitgliedern.

4.Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren

gewählt. Er bleibt bis zur satzungsmäßigen Neuwahl im Amt. Jedes Vorstandsmitglied

ist einzeln zu wählen. Zu Vorstandsmitgliedern können nur Mitglieder des Vereins, die

das 18. Lebensjahr vollendet haben, gewählt werden. Die Wiederwahl eines

Vorstandsmitglieds ist zulässig. Verschiedene Vorstandsämter können nicht in einer

Person vereint werden. Mit der Beendigung der Vereinsmitgliedschaft endet

automatisch auch die Vorstandsmitgliedschaft. Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig

aus, so kann der Vorstand für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen einen

Nachfolger wählen.

5.Der Vorstand beschließt in Sitzungen, die vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Abwesenheit

durch den 2. Vorsitzenden, einberufen werden. Die Tagesordnung braucht nicht

angekündigt zu werden. Eine Einberufungsfrist von 1 Woche soll eingehalten werden.

6.Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn bei seiner ordnungsgemäßen einberufenen

Sitzung mindestens zwei seiner Mitglieder anwesend sind. Bei der Beschlussfassung

entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen, bei Stimmgleichheit

entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden , bei dessen Abwesenheit die des 2.

Vorsitzenden.

7.Der Vorstand kann im schriftlichen Verfahren beschließen, wenn alle

Vorstandsmitglieder dem Gegenstand der Beschlussfassung zustimmen.

§ 9 Die Mitgliederversammlung

1.In der Mitgliederversammlung hat jedes volljährige Mitglied eine Stimme. Jedes Mitglied hat mit Vollendung des 18. Lebensjahres eine Stimme, die nur persönlich ausgeübt werden darf. Juristische Personen stimmen durch einen Vertreter mit 1 Stimme ab.

2.Die ordentliche Mitgliederversammlung ist für folgende Angelegenheiten zuständig:

  1. Die Entgegennahme des Berichts des Vorstands;
  2. Die Entgegennahme des Berichts der Kassenprüfer;
  3. Die Genehmigung des vom Vorstand aufgestellten Haushaltsplanes für das nächste Geschäftsjahr;
  4. Die Entlastung des Vorstandes;
  5. Die Festsetzung von Beiträgen und Umlagen;
  6. Die Wahl und Abberufung des Vorstandes und der Kassenprüfer;
  7. Die Beschlussfassung über die Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins;
  8. Beschlussfassung über Ausschlüsse von Mitgliedern;
    1. die Beschlussfassung über Anträge.

3.Mindestens einmal im Jahr, möglichst im 1. Quartal, soll die ordentliche

Mitgliederversammlung stattfinden. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist

von zwei Wochen unter Angabe der Tagesordnung und der Anträge durch

Veröffentlichung in der Märkischen Oderzeitung, Regionalteil Eberswalde, einberufen.

Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest.

4.Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor einer Mitgliederversammlung beim

Vorstand schriftlich eine Ergänzung der Tagesordnung beantragen. Der

Versammlungsleiter hat zu Beginn der Mitgliederversammlung die Ergänzungsanträge

bekannt zu geben. Über Ergänzungsanträge entscheidet die Mitgliederversammlung.

5.Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand einzuberufen, wenn das

Interesse des Vereins es erfordert oder wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder dies

schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe beim Vorstand beantragt. Die

Einberufung kann durch elektronische Einladung der Mitglieder an deren zuletzt

bekannte E-Mail-Adresse oder schriftliche Einladung der Mitglieder an deren zuletzt

bekannte Postanschrift erfolgen.

6.Die Mitgliederversammlung wird von einem vom Vorstand zu bestimmenden

Tagungsleiter geleitet. Bei Wahlen kann die Versammlungsleitung für die Dauer des

Wahlganges und der vorhergehenden Diskussion einem Wahlausschuss übertragen

werden.

7.Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen

Mitglieder beschlussfähig. Die Beschlüsse werden mit Mehrheit der anwesenden

Mitglieder gefasst; bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Tagungsleiters den

Ausschlag. Stimmenthaltungen gelten als ungültige Stimmen. Schriftliche

Abstimmungen erfolgen nur, wenn 1/3 der anwesenden Mitglieder dies verlangt. Bei

Wahlen muss eine geheime Abstimmung erfolgen wenn 1/3 der anwesenden Mitglieder

dies verlangt.

8.Zur Änderung der Satzung ist eine Mehrheit von 2/3 der abgegebenen gültigen

Stimmen, zur Auflösung des Vereins eine solche von 9/10 erforderlich. Eine Änderung

des Zwecks des Vereins kann nur mit Zustimmung aller Mitglieder beschlossen werden.

9.Bei Wahlen ist gewählt, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen

erhalten hat. Hat niemand mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen erhalten, so

findet zwischen mehreren Kandidaten eine Stichwahl statt. Gewählt ist dann derjenige,

der die meisten Stimmen erhalten hat. Bei Stimmengleichheit entscheidet das durch

den Tagungsleiter zu ziehende Los.

10.Stimmrecht besitzen alle Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Mitglieder,

denen kein Stimmrecht zusteht (Minderjährige), können als Gäste an der

Mitgliederversammlung teilnehmen. Gewählt werden können alle ordentlichen

Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben.

11.Über den Verlauf der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, welches vom

Versammlungsleiter und vom Protokollführer zu unterzeichnen ist.

§ 10  Kassenprüfer

1.Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von zwei Jahren zwei Personen zu

Kassenprüfern. Diese dürfen nicht Mitglieder des Vorstandes sein. Die Wiederwahl ist

zulässig.

2.Die Kassenprüfer haben die Kasse des Vereins einschließlich der Bücher und Belege mindestens ein Mal im Geschäftsjahr sachlich und rechnerisch zu prüfen und dem Vorstand jeweils schriftlich Bericht zu erstatten. Die Prüfung erstreckt sich nicht auf die Zweckmäßigkeit der vom Vorstand getätigten Ausgaben. Sie erstattet der Mitgliederversammlung einen Prüfungsbericht und beantragt bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Entlastung des Kassenwartes und der übrigen Vorstandsmitglieder.

§ 11 Ordnungen

1.Zur Durchführung der Satzung hat der Vorstand eine Finanzordnung zu erlassen. Die

Ordnungen werden mit einer Mehrheit von 2/3 der Mitglieder des Vorstandes

beschlossen. Darüber hinaus kann der Vorstand weitere Ordnungen erlassen.

§ 12 Auflösung des Vereins

1.Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit

von 9/10 der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.

2.Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines steuerbegünstigten Zwecks fällt das

Vermögen des Vereins an die in § 2 der Satzung genannte steuerbegünstigte

Körperschaft, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu

verwenden hat.

3.Bei Auflösung des Vereins erfolgt die Liquidation durch die zum Zeitpunkt des

Auflösungsbeschlusses amtierenden Vorstandmitglieder.

4.Die vorstehenden Bestimmungen gelten entsprechend, wenn der Verein aus einem

anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.

§ 13. Inkrafttreten

Diese Satzung ist in der vorliegenden Form von der Mitgliederversammlung des Vereins

am 26.01.2011 errichtet und in der fortgesetzten Gründungsversammlung am

04.04.2011 geändert  worden.

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